Sabine Marthiensen

Sabine Marthiensen

Sabine Marthiensen

Als junger Mensch habe ich – wie so viele Teenager, die noch unsicher durch ihr Leben rudern und nicht so recht wissen, wo die eigene „Reise“ eigentlich hingeht – viel Tagebuch geschrieben und auch kleinere Gedichte und Geschichten verfasst, die aber niemals das Licht der Öffentlichkeit erblickten. Allerdings liebte ich es, in der Schule Aufsätze und Interpretationen zu schreiben und meine Lehrer ermutigten mich auch dazu – und das nicht nur, weil dies zu ihren Aufgaben gehörte.

Dennoch ist es nie dazu gekommen, aus meiner Liebe zum Schreiben eine Passion werden zu lassen und ich ließ es zu, dass mein heimlicher Traum unter dem täglichen Einerlei des Alltags und einem pflichterfüllten Trott, begraben wurde.

Jahrzehnte später, ich bin Jahrgang 60, begann ich mich zu fragen, wo denn all meine Träume abgeblieben waren, die mich in jungen Jahren so sehr begleitet hatten und um sie erst einmal wiederzufinden, begab ich mich wortwörtlich auf eine ungewöhnliche Reise.

Im Sommer 2014 machte ich mich auf den Weg. Ein Weg, der mich einmal quer durch Deutschland führte – zu Fuß, ohne Geld, ohne Ahnung und Orientierungssinn – dafür mit vielen Ängsten, wie vor der Dunkelheit, vor „Krabbelzeug“, vor Menschen, die mich zurückweisen und vor den Menschen, die mich für mein Vorhaben für völlig verrückt erklären würden.

Auf diesem Weg, der mich von Oberstdorf nach Flensburg führte, lernte ich nicht nur eine ungeahnte Menschlichkeit kennen – sondern ich erfuhr auch eine ganze Menge über mich selbst.

Und ich fand meine Träume wieder. Auch den vom Schreiben.

So entstand nach meiner Rückkehr mein erstes Buch „noch 29 cm“ – die Geschichte meines Weges – eine Geschichte, die nicht nur meine zu sein scheint.

Leseprobe

Herzlichst, Sabine Marthiensen

 

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