Weihnachtsgedichte

7. Dezember

7. Dezember

Zu Hause?

Hörst du die Stille, wenn die Dunkelheit sich langsam
niedersenkt, die Schneeflocken leise fallen, und alles
Laute mit ihrem weißen Schweigen bedecken?

Hörst du das sanfte Knistern des Kerzendochtes,
wenn die warme gelbe Flamme ihr Licht wie eine kleine
Sonne ins Zimmer ergießt?

Fühlst du die Wärme, die sich in dir ausbreitet, wenn sich deine Blicke ganz im Flackern des Kaminfeuers verlieren, du den Duft des Holzes riechst und dich ganz zuhause fühlst?

Zuhause, dort, wo Ruhe und Geborgenheit wohnen, du ganz du sein kannst und deine Träume Raum zur Entfaltung finden.

Wann warst du das letzte Mal „zu Hause“?


Ein ganz besonderer Schatz

Ein kleiner Satz,
ganz leise nur, geflüstert von dir an meinem Ohr.
Der größte Schatz, den du mir gibst,
dringt ´s in den Geist mir vor
Vier Worte lang ist er,
und keins davon ist leer;
selten gesagt,
nie hinterfragt.

Eingehüllt in meine Seele, trage stets ich ihn mit mir.
Niemand kann ihn stehlen, kein noch so gerissener Dieb.
Er ist ein Teil von dir,
der kleine Satz: „ich hab dich lieb.“

 

Susanne Esch, im Advent 2015

 

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