Dezembernebel

Der Tag ist grau und dunkel, weit schauen kann man nicht,
denn dichte Nebelschleier, versperren dir die Sicht.
Jeder Schritt ein Knall auf dem schlüpfrigen Asphalt
der schaurig zwischen hohen Häusern widerhallt.

Unmerklich kriecht die Kälte in alle deine Glieder,
jetzt nur ganz schnell nach Hause, und in die Wärme wieder.
Die Stimmung ist gedrückt, bereits seit vielen Tagen,
warum jedoch, das weißt du nicht genau zu sagen.

Du denkst an Sonnenstunden, die draußen du verbracht,
du hast dich frei gefühlt, gesungen und gelacht.
Die Welt war voller Freude, und du warst mittendrin.
Wo sind bloß all die wundervollen Gefühle hin?

Doch eine sanfte Stimme, spricht leise in dein Ohr:
„Du kannst sie wieder holen!“ Stell dir doch einfach vor
wie helle goldne Strahlen streicheln dein Gesicht,
sie hüllen dich in ihren Glanz, spürst du das denn nicht?

Lass allen Unmut fliehen,
schwarze Gedanken ziehen
denn dann kannst du das Licht in all seinen Farben sehn
Als einen Regenbogen, ist das nicht wunderschön?

 

Susanne Esch, im November 2015

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