Mein Lieblingsbuch?

Mein Lieblingsbuch? Das gibt es nicht!

Ein paar Bücher

Ein paar Bücher -Foto Pixabay.com

Provokanter Titel. Ich weiß! Aber ein Lieblingsbuch an sich, gibt es für mich nicht. Es gibt so viele gute Bücher, durch alle Genres hindurch, da kann man sich nicht auf eines festlegen. Und überhaupt: die Geschmäcker sind verschieden. Es gibt sehr gute Agententhriller von Ken Follett, oder natürlich auch das Historienepos „Die Säulen der Erde“, von eben diesem Ken Follett. Zwischendrin kommt dann aber auch mal Murks von Ken Follett. Es gibt wunderbar spannende Bücher von Richard Laymon (leider schon verstorben). Laymon schreibt sehr spannend, aber leider auch ab und zu viel zu sexistisch. Dann gibt es noch Christopher Moore, mein absoluter Geheimtipp. Er schreibt so schräge Sachen, die gespickt sind mit Humor, abstrusen Theorien und menschlichen Schwächen und Eigenarten, dass es eine Freude ist ihn zu lesen. Sehr empfehlenswert.

Aber über allen steht der Meister: Stephen King. Mein erstes Buch von Stephen King war Tommyknockers (leider katastrophal verfilmt) . Von da an war ich infiziert. Ich habe 15 Kings am Stück gelesen. Eines besser als das andere. Doch dann kam die Serie um den dunklen Turm. Einen größeren Mist habe ich in meinem Leben nicht gelesen. Selbst Artikel in der Bild sind besser als diese Serie. Zum Glück hat Stephen King sich mittlerweile gefangen, seine Drogenkarriere beendet und mit „Pulse“, „Die Arena“ und „Das Attentat“ wieder wunderbare Bücher abgeliefert. Aber all die tollen Bestsellerautoren sind nur die Spitze des Eisbergs. Zweifellos gebären sie hervorragende Geschichten. Doch sollten wir immer bedenken, dass sie nicht das alleinige Recht auf gute Geschichten haben. All die unbekannten Autoinnen und Autoren da draußen, verdienen unseren Mut gelesen zu werden. Ich greife sehr gerne zu Büchern von Autor/innen, die ich nicht kenne, wenn mir der Klappentext gefällt. So habe ich zum Beispiel Andreas Föhr entdeckt, der fantastische Alpenkrimis schreibt.

Was ich zum Ausdruck bringen möchte, ist, dass es so viele Bücher auf dieser Erde gibt, die alle gelesen werden wollen. Man muss nur den Mut haben und sich die Mühe machen, auch mal ein Buch zu kaufen, das nicht in den Top Ten zu finden ist, sondern hinten im Regal steht.

 

Meddi Müller ist Autor, Feuerwehrmann und Verleger. Alles weitere über ihn auf www.meddimueller.com und www.charlesverlag.de

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