Wenn ich schreibe

Arbeitsplatz

Arbeitsplatz

Wenn ich schreibe, brauche ich Ruhe und ein abgeschlossenes Umfeld. Ich neige nämlich dazu, mich leicht ablenken zu lassen. Deshalb habe ich mir im Keller meines Hauses ein Büro/Studio eingerichtet, das so wenig wie möglich Ablenkung zulässt. Allerdings hat das auch akustische Gründe, denn ich habe, wie man auf dem Foto sehen kann, auch gleichzeitig ein Tonstudio für die Vertonung meiner Kurzgeschichten und Bücher eingerichtet. Was man nicht sehen kann, sind hinter dem Bild die Schalldämmenden Schränke, die extra unsymmetrisch eingerichtet sind, um den Schall zu brechen, was hervorragend funktioniert. Ich bekomme dadurch annähernd Studioqualität hin. Ansonsten höre ich gerne beim Schreiben klassische Musik, da mich das in die richtige Stimmung versetzt. Wie man sehen kann hängt ein riesiges Jack Sparrow Poster über dem Laptop. Er soll mich inspirieren und mich immer daran erinnern, dass Geschichten da sind, um erzählt zu werden. Die Ergebnisse gibt es auf www.meddimueller.com und www.charlesverlag.de zu sehen.

Foto: Meddi Müller

Rothelmchen und der Heiratsschwindler

Von einer Klementine, der Bayernpleite, keiner Leiche, Großmutter, Wolf und Jäger, einem roten Ampel, Rotwein, roten Zahlen und einem roten Buch, einem Heiratsschwindler, dem SEK, zwei Gefängniswärtern, einem Fahrstuhl, Zetteln, einer Fee sowie einem Lottoschein.

„Reiner wäscht keiner!“, verkündete Klementine dazumal und pries ihr Superwaschmittel an. Wer erinnert sich noch? Es war Ende der Sechziger bis Anfang der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts. weiter…