ARS – Neues Autoren Netzwerk im Rhein-Main-Gebiet

Als sich Yvonne Pioch und Pia Forkheim auf der Frankfurter Buchmesse 2014 zum ersten Mal trafen war ziemlich schnell klar, dass sie gemeinsam ein Netzwerk für Autoren starten wollten. Denn jeder bringt gewisse Erfahrungen mit, die es wert sind, geteilt zu werden. Wer als Autor gut schreiben kann, weiß deshalb noch lange nicht, wie man sein Buch über Social Media vermarkten kann. Wer erfolgreich ein E-Book veröffentlicht hat, versteht nicht unbedingt, wie man sich einem Verlag präsentiert. Es sollte eine Gruppe werden, in der sich Autoren authentisch und leidenschaftlich austauschen können. ARS – Autoren RheinMain Stammtisch war geboren.

Ganz bewusst hat man auf das alte Wort „Stammtisch“ zurückgegriffen, um so zu demonstrieren, dass man bei ARS in erster Linie Spaß haben will. Keine Vorträge, keine Eintrittsgelder, keine Etikette, Regeln oder komplizierten Anmeldeszenarien. Zunächst wurde über Facebook eine geschlossene Gruppe gegründet. Innerhalb kürzester Zeit waren es bereits mehr als 40 Gruppenmitglieder und man traf sich zu einem ersten Treffen im November 2014 im Bookstore von Michason & May. Peter Köbel, der Inhaber, selbst Autor und Verleger, gewährte der neuen Gruppe ein Dach über dem Kopf.

Der Bedarf an einem Austausch war enorm groß und man beschloss sogleich, ein erstes gemeinsames Projekt zu starten. So wurde im Dezember der virtuelle Adventskalender veröffentlicht, an dem sich alle Autoren mit ihren Weihnachtsgeschichten beteiligen konnten. Mit weit über 3000 Klicks waren die Macher über die rege Resonanz sehr überrascht. Im Dezember ging dann bereits das zweite Projekt in Planung, eine Lesung.

Schon im Januar war klar: Die vielen Autoren, die sich an der Lesung beteiligen wollten, können unmöglich an einem Tag lesen und so mussten zwei Lesetermine möglich gemacht werden. Mit Elke Dippel, Veranstalterin des Fechenheimer Literaturfestivals, und Jasmin Ehrlich, Inhaberin des Themen-Cafés „Café Jasmin Lounge“ in Frankfurt-Fechenheim, fand man so in Mutter und Tochter die idealen Partnerinnen.

Am 20. März und 10. April 2015 lesen nun die ARS-Autoren in Frankfurt-Fechenheim aus unterschiedlichen Genres. In dieser kurzen Zeit wurden enorm viele Energien bei den einzelnen Autoren freigesetzt, so wurden plötzlich lang schlummernde Projekte zum Leben erweckt. Es ist einfach großartig zu sehen, welche Synergien so geschaffen werden können. ARS ist kein reines virtuelles Netzwerk, man legt großen Wert darauf, die einzelnen Autoren persönlich kennenzulernen. Ferner hat das Thema „wertschätzende Kommunikation“ hier einen großen Stellenwert. Es gibt noch viele Pläne und Ideen und es wird sich zeigen, wohin der Weg führt. Die beiden Gründerinnen freuen sich über die Umsetzung ihrer Idee und genießen es, wenn man sagt: „Ich gehöre zu ARS.“

[Pia Forkheim & Yvonne Pioch, Februar 2015]

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