Zusammen ist man weniger allein

Dieser Artikel ist von Meddi Müller:

In der Gruppe ist man weniger allein. Deshalb ist es wichtig, dass unbekannte und unabhängige Autor/innen zusammenarbeiten. Beim ARS sitzen im Schnitt 10 bis 15 Autor/innen bei den Treffen am Tisch, und jede/r davon ist einzigartig und hat sein eigenes Publikum und wir kommen uns gegenseitig niemals in die Quere. Im Gegenteil: Wir helfen uns, das eigene Publikum zu finden und zu motivieren. Ich war schon in vielen Autorenstammtischen davor zu Gast. Die meisten waren verbittert, frustriert und unorganisiert. Man war vor lauter Selbstmitleid nicht in der Lage etwas auf die Beine zu stellen. Die Hauptbeschäftigungen waren Jammern und Schreibaufgaben für das nächste Treffen verteilen. Beim ARS ist das anders. Hier geht man positiv und mit Elan an die Sache. Das ist schon beinahe professionell, wie hier gearbeitet wird. Man hält sich nicht lange mit Dingen auf, die nicht in unserer Macht stehen, sondern konzentriert sich darauf, etwas zu schaffen, voran zu kommen und in der Gruppe etwas zu bewegen. Und das alles in einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung. Man konzentriert sich auf das wesentliche und legt großen Wert auf Zusammenarbeit. Jeder trägt seinen Teil zum Gelingen bei. Das fördert das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten, was einen nicht nur als Schriftsteller/in, sondern auch als Mensch weiter bringt.

Deshalb bin ich beim ARS, um Interessante Menschen zu treffen, gemeinsam mit ihnen eine Strategie zu entwickeln, wie wir alle etwas von der Gruppe haben. Gegenseitig von den jeweiligen Erfahrungen zu erzählen und daraus Schlüsse zu ziehen. Ich bin neben meiner Autorentätigkeit auch Verleger und helfe wo ich kann, um talentierten Schriftsteller/innen zu helfen in die Öffentlichkeit zu treten. Durch meine langjährige Erfahrung kann ich denen helfen, die noch nicht so klar sehen können. Ich kann Denkanstöße, Inspiration und vielleicht sogar die ein oder andere Veröffentlichung in meinem Verlag bieten. Aber was ich zurückbekomme, ist viel wertvoller. Direkten Austausch mit Gleichgesinnten, die sich genauso bemühen und ernst genommen werden wollen, wie die „Großen“ der Branche. Menschen, die Freude daran haben, zu Netzwerken und ihre Geschichten erzählen wollen. Das Wichtigste dabei aber ist, den Spaß an der Sache nicht zu verlieren und schon kleine Erfolge als Schritte zu feiern, die uns unserem Ziel näher bringen.

John Grisham, Stephen King und Ken Follett brauchen keinen ARS, alle anderen schon. Denn die Autor/innen, die reich mit der Schreiberei werden, sind an einer Hand abzuzählen, alle anderen müssen zusammenhalten und gemeinsam etwas erreichen. Oder einsam untergehen.

Charles Verlag

Charles Verlag

Zur Person:

Meddi Müller ist Feuerwehrmann, Schriftsteller, Verleger, Familienvater und Netzwerker mit Leidenschaft. Nach sechs Jahren gebremstem Dasein in kleinen Verlagen und beinahe 10000 verkauften Büchern, hat er den Charles Verlag gegründet, um sich endlich künstlerisch frei bewegen zu können. Was er so alles macht, findet man unter www.meddimueller.com und www.charlesverlag.de

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Ein Gedanke zu “Zusammen ist man weniger allein

  1. Hei Meddi,
    ich kann Dir nur zustimmen und sagen, dass mir die Zusammenarbeit bei ARS sehr gut gefällt. Ich finde es beachtlich, wie unkompliziert Ziele gesteckt und erreicht werden. Ich denke da an den Adventskalender und die bevorstehenden Lesungen.

    Auch die Kontakte, die sich durch den Stammtisch ergeben, sind ein echter Gewinn und ich bin froh, dass es den ARS gbit. Liebe Grüße, Nina

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